Die altehrwürdige und wohl von den meisten VEBS-Mitgliedern noch benutzte Mehrzweckhalle gehört seit dem Sommer 2011 der Vergangenheit an. Dafür wurde eine neue Halle, mit modern eingerichteten Schulzimmern errichtet. Mit Besichtigung ebendieser Gebäulichkeiten startete die Generalversammlung des VEBS 2012. Interessierte konnten die neuen Schulräume besichtigen und wurden fachkundig über die Techniken des modernen Unterrichts informiert: Schulzimmer, welche nur mittels Schiebewand miteinander verbunden sind und somit zu einem grossen Lernatelier umgestaltet werden können, Smartboards (Elektronische Wandtafeln), die direkt über den Computer angesteuert werden und vieles mehr sind Teile des heuten Unterrichts.

Nach der Besichtigung wurde die GV einmal mehr durch den musikalischen Auftakt der Blasmusikschüler unter der Leitung von Albin Stöckli eröffnet, welche grossen Applaus ernteten.

Nach der Begrüssung und kurzen und frischen Ansprache über den „Wandel der Zeit“ der Präsidentin Barbara Jordi, präsentierte Thomas Fischer stellvertretend für Cornelia Zaninotti die Rechnung der vergangenen Rechnungsperiode. Ausgaben und Einnahmen hielten sich trotz der Wirtschaftskrise die Waage, ja es konnte sogar ein leichter Überschuss generiert werden.

Das Geschenk an die Schülerschaft bestand diesmal in Picknick-Tischen, welche rege benutzt werden.

Mutationen gab es nur in der Finanzbranche: Thomas Fischer übernimmt das Amt des Kassiers neu von Cornelia Zaninotti.

Kulinarisch verwöhnt hat uns auch dieses Jahr wieder Eli Wengemeier und seine Crew vom Restaurant Eichberg mit einem feinen Apéro und dem anschliessenden, wunderbar herbstlichen 3-Gänge Menü.

Der Jahrgang 1959 richtete in den Räumen des Mittagstisches im Untergeschoss der Mehrzweckhalle eine gemütliche Bar ein, wo man sich mit Drinks und Salzigem im Tischfussball messen, oder einfach auch über die guten alten Zeiten unterhalten konnte. (tf)

 

     

Bericht des Stufenleiters 2012

Egal, ob Sie die Seenger Schule vor zwei oder zwanzig oder vierzig Jahren verlassen haben – retrospektivisch gesehen bleibt die Schulzeit oft als etwas Statisches in Erinnerung. Dass aber die Schule dem Wandel und der Veränderung der heutigen Zeit ebenso unterworfen ist wie andere Lebensbereiche, realisiert man spätestens dann, wenn die eigenen Kinder ins Schulalter kommen oder wenn man wieder einmal an die Stätte der ersten Unterrichtsstunden zurückkehrt. Die Zeiten sind längst vorbei, als die Lehrer die Kopien mit einer Wachsmatrize herstellten, in der Zwischenzeit haben sich die Schüler an Farbkopien gewöhnt. Bahnbrechend war die durch den „Vebs“ ermöglichte  Anschaffung der ersten beiden Computer Mitte 80er Jahre, heute sind alle Zimmer am Internet angeschlossen und recherchieren im Internet gehört zu den Hausaufgaben. Englisch war bis weit ins 20. Jahrhundert ein Freifach an der Oberstufe, heute muss Englisch schon ab der dritten Primarklasse besucht werden! Können Sie sich noch erinnern, dass Sie auch noch am Samstag zur Schule mussten oder wissen Sie noch, dass das Schuljahr im Frühling zu Ende ging? Sie sehen, ein bisschen Wandel ist schon feststellbar! 

Und Wandel ist weiterhin angesagt: Anfang Jahr hat das Aargauer Stimmvolk der Schulgesetzrevision zugestimmt und sich vom Schulsystem 5/4 (5 Jahre Primarschule/4 Jahre Oberstufe) verabschiedet. In Zukunft werden die Schüler und Schülerinnen ein Jahr länger in der Primarschule bleiben, die Oberstufe dauert nur noch drei Jahre. Dieser Entscheid ist für die Oberstufe einschneidend, verlieren wir doch durch diese Veränderung einen Viertel unserer Schülerschaft. Diese Umstrukturierung ist eine Folge des berechtigten Anliegens der schweizerischen Bevölkerung nach einer Harmonisierung der verschiedenen kantonal geprägten Schulsysteme. Wer nun glaubt, diese ersehnte Harmonisierung sei mit dieser Schulgesetzänderung erreicht, wird bald einmal feststellen müssen, dass nicht alle Kantone im Bereich Fremdsprachen am gleichen Strick ziehen: einzelne werden Französisch als erste Fremdsprache einführen, andere Englisch – die Unterschiedlichkeit bleibt gewährleistet…

Einen Wandel der sichtbaren Art werden Sie feststellen, wenn Sie zur GV kommen! Seit bald einem Jahr wird am Umbau/Neubau MZH und Haus 2 gearbeitet und das Bauende ist in Reichweite. Sie werden die Schulanlage kaum wiedererkennen. Das altehrwürdige Schulhaus, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstellt wurde, steht nicht mehr und die 1978 erstellte Mehrzweckhalle wurde total umgebaut. Es können sechs Klassenzimmer bezogen werden. Jeweils zwei Zimmer wurden so geplant, dass sie durch Schiebetüren zu einem Grossraum kombiniert werden können. So lässt sich intensiver zusammenzuarbeiten und v.a. neue Lernstrukturen können in Lernateliers umgesetzt werden. In den vergangenen zwei Jahren konnten solche Lehr- und Lernformen in Pilotklassen der Oberstufe erfolgreich getestet werden. Wichtige Erfolgsfaktoren dabei sind klare Regelungen der individuellen Arbeitszeiten der Schüler in der Lernlandschaft, Unterstützung der Schülerinnen und Schüler im individuellen Lernen und eine  positive Zusammenarbeit der Parallelklassenlehrer und Fachlehrer. Wir freuen uns ebenfalls, dass sämtliche Klassenräume in Haus 2 neu eingerichtet und mit interaktiven Wandtafeln ausgerüstet werden. Das sind Wandtafeln, die man per Computer und Touch Screen bedienen kann. Kreide und Schwamm lässt man auf der Seite! – In der ehemaligen Militärunterkunft fand die grosszügig konzipierte Bibliothek ihren neuen Platz und ebenso der Mittagstisch. Dieser Raum lässt sich mit einem Vereinszimmer kombinieren, in welchem gegen hundert Personen Platz finden werden.

Wenn alles rund läuft, werden die Klassen in der letzten Woche vor den Sommerferien die neuen Schulräume beziehen. Auch das Lehrerzimmer der Sekundar- und Realstufe wird aus dem Holzpavillon neu ins Schulhaus 2 einziehen. 

Am Samstag, 1. September 2012, findet ein „Tag der offenen Türe“ statt, an dem die ganze Bevölkerung das neue Schulhaus im Betrieb besichtigen kann. Lehrerschaft, Schüler und Schülerinnen und die Vereine werden für die Farbtupfer dieser Einweihungsfeier besorgt sein. Mit der Realisierung dieses 8 Mio. Baus zeigt die Bevölkerung von Seengen einmal mehr, welch hohen Stellenwert sie einer guten Schulinfrastruktur einräumt. 

Viel war nun von Wandel die Rede. Ist denn auch Platz für Kontinuität? Eigentlich schon! Wir haben es hier in Seengen nach wie vor mit angenehmen Schülerinnen und Schülern zu tun. „Quere Vögel“ gibt es immer wieder – hat es schon immer gegeben! Auch das Lehrerteam ist geprägt von einer gewissen Konstanz, natürlich sind kleinere Veränderungen inbegriffen, aber im Grossen und Ganzen unterrichten die Lehrpersonen gerne an unserer Schule und bleiben auch meistens mehrere Jahre. Gleichbleibend ist auch die positive Haltung des Gemeinderates und der Schulpflege der Schule gegenüber, ein nicht zu unterschätzender Faktor für eine gut funktionierende Schule. Dass unser Schulleiter, Urs Bögli, seit seiner Wahl vor neun Jahren der Seenger Schule die Treue hält, ist ebenfalls ein Zeichen von Kontinuität, eine Konstanz übrigens, um die uns viele Schulen beneiden.

Es wäre schön, wenn möglichst viele ehemalige Bezirksschülerinnen und Bezirksschüler die Gelegenheit wahrnehmen, um sich einen Eindruck vom sichtbaren Wandel der Schule Seengen zu verschaffen. Selbstverständlich werden wir Ihnen Gelegenheit bieten, die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen, ein bisschen stolz auf die neue Anlage sind wir schliesslich schon! 

Ich freue mich als Nicht-Ehemaliger auf viele interessante Begegnungen und wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Auffrischen alter Erinnerungen.

 

Theo Wyss, Stufenleiter

 

GV der ehemaligen Bezirksschüler

Die ehemaligen Bezirksschüler haben sich in der Aula des Schulhauses Seengen zur Generalversammlung getroffen. Die rund 150 Ehemaligen wurden mit einem musikalischen Auftakt begrüsst, diesmal unter der Leitung von Sebastian Felix, Musiklehrer in Seengen. Die Schüler der 1. Klasse durften drei Songs zum Besten geben.

Präsidentin Barbara Jordi hat das Thema «die heutige Jugend» zum Anlass für ihre Rede genommen.

Die Website www.vebs-seengen. ch wurde neu mit Fotos der Abschlussklassen der Bezirksschule Seengen ergänzt. Die alten Fotos haben manchen zum Schmunzeln gebracht. Wer im Besitze eines Klassen-Fotos aus der Bezirksschulzeit ist, wird gebeten, dies dem Verein zur Verfügung zu stellen, damit die Sammlung vollzählig gestaltet werden kann.

Die Adressen und Ansprechpersonen sind auf der Website ersichtlich. In Zukunft werden auch Vakanzen im Vorstand über die Website kommuniziert.

Nicht nur die Jugend ist im Wandel, auch die Mehrzweckhalle in Seengen ist im Wandel.
Peter Späti hat als Projektleiter über den Umbau berichtet. Das Projekt mit einer Neuausrichtung der Bühne und weiteren zweckmässigen Änderungen sollte im Herbst 2012 realisiert sein.

Ulrich Fischer hat als Tagespräsident die Wahlen des Vorstandes und zwei Neuwahlen vorgenommen: Mutationen: Anne-Käthy Hanke-Urech löst Catherine Schmid im Vorstand ab, Christina Baumann übernimmt das Amt der Revisorin von Yvonne Weber.

Wieder hat das Kurhotel Eichberg den kulinarischen Teil übernommen.

Die Bar wurde vom Jahrgang 1982 organisiert. Eine eingespielte Crew hat coole Drinks zu heisser Musik serviert. (BJO)

Die ersten 60 Klassenfotos sind seit kurzem auf unserer Homepage "online" geschaltet.

Leider sind wir noch weit davon entfernt, den Besuchern die Fotos aller Abschlussklassen zu präsentieren.

Spannend wäre es natürlich, wenn wir vor allem auch noch Fotos älteren Jahrganges (vor 1982) finden könnten. Jedermann/frau ist also dazu aufgerufen, entsprechendes Bildmaterial zu liefern. Sicher findet jeder von euch ja auch noch das Bild seiner eigenen Abschlussklasse in irgendeinem Fotoalbum. Ich würde mich dann auch dazu bereit erklären, die Aufnahme einzuscannen und aufzubereiten.

Wer dies selber kann, kann das natürlich auch selber tun (bevorzugtes Bildformat: 800x600 pix, JPEG).

Bilddateien (mit Angabe des Abschlussjahres) können direkt dem Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!zugestellt werden.